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Pressestimmen

Mit dem Konzert über ihre San-Francisco-Reise im Frühjahr wollten sie allen Menschen, die sie dabei unterstützt hatten, Dank sagen. „Sie haben uns tief berührt“, gestand Zuhörer Manfred Kuhn nach dem Konzert mit feuchten Augen.

Wie die beiden Musikerinnen ihre Reise musikalisch und mit Schnappschüssen beschrieben, war phänomenal. Bilder, Erläuterungen von Leta Henderson, Musikauswahl und der lupenreine Sopran von Marianne Lohaus zauberten zu jedem Beitrag eine Gänsehaut. Ihre Courage, mit einer musikalischen Botschaft in die Welt hinaus zu ziehen, wurde bei ihrem zehntägigen Besuch in der Einwanderer-Gemeinde St. Matthews reich belohnt. „Was haben wir gemacht, Marianne?“, fragte Henderson. „Kaum geschlafen, nur gesungen, genossen und eine nicht wiederbringbare Zeit erlebt“, sagte Lohaus.

Die Idee, Bilder und Musik zu kombinieren, ging auf. Der Aufbruch am Diep-holzer Bahnhof wurde zu „Was noch frisch und jung an Jahren…“, ein Wandervolkslied. Die erste amerikanische Flagge besungen mit „Die launische Forelle“ von Franz Schubert als typisch deutsches Volksliedgut. Zu einem heißen Tag im April in San Francisco fiel ihnen von Robert Schumann „Marienwürmchen“ ein. Und zum Moment der Unterhaltung zweier Musiker passt am besten „Der Spielmann“ von Eugen Hildach.

So reihten sich die Momente wie eine Perlenkette, besungen, erlebt, an die Zuhörer weitergegeben. „Wir haben Zeit gefunden, da uns Zeit entgegengebracht wurde und der Tag hatte plötzlich 24 Stunden“, erinnerte sich Henderson.

Die erste Rose im April inspirierte zu: „Es hat die Rose sich beklagt, dass gar zu schnell der Duft vergehe. Da hab ich ihr zum Trost gesagt, dass er durch meine Lieder wehe“ von Robert Franz. Schöner hätte man Eindrücke wohl nicht beschreiben können.

Und bei der Erkundung des Umlandes von San Francisco, der Country Side, fanden die beiden die Ballade von Micheal Head „Sweet chance, that led my steps abroad“. Wunderschön! Stufen, Stufen, Stufen bis zur Grace Cathedral, dem Gnadendom, bei einer Stadtführung mit „Santa Clause“, dem Mann von Robin Ressler, der Pastorin, die die beiden Musikerinnen unter ihre Fittiche nahm.

„Amerika ist wirklich eine ganz neue Welt“, resümierte Leta Henderson ihre Eindrücke von den Menschen. „May I help you“, würde in London die Vorsicht auf den Plan rufen, meint sie, großstadterfahren. In San Francisco war die Frage ohne böse Absicht der Hilfe anbietenden Passanten.

Die Lichter der Laternen über der Stadt schienen ihnen wie Noten. Der Song analog: „Can you feel the love tonight“ von Elton John. Die Goldgräberstimmung der Region assoziierte zu dem Song „Gold von den Sternen“ aus dem Musical Mozart. Für die Gäste ein Hörgenuss, für Marianne Lohaus das Zeugnis, sich eventuell beim Musical zu bewerben?! „Wir haben erlebt, was wir Euch allen wünschen“ lautete das Schlusswort.

Diepholzer Kreisblatt, 08.10.2013, Simone Brauns-Bömermann

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